Heute: Alle sind im Eiskunstlauffieber! Uns hat KI-Musik aber eine Kür madig gemacht. Außerdem: Mal wieder Zeit für Rätselspaß. Und: Daniel Benyamin und Simone White gehen auf Tour – nach ihren Regeln. Warum das heißt, dass sie einen Bogen um etablierte Konzertvenues machen.
Ihr habt wahrscheinlich nur auf unsere neue Steady-Seite gewartet, oder? Und vielleicht gibt es da auch einen kleinen (naja, sehr deutlichen) Spoiler zu unseren kommenden Plänen.
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ZWISCHEN ZWEI UND VIER live – alles, was ihr nie über Musik wissen wolltet!
Die Geburtstagsshow! Feiert mit uns 5 Jahre Musikmagazin fürs Mailfach! Gedichte, Fanfiction, Analysen, Live-Interviews, Geheimnisse der Musikindustrie... Das alles in einer Mischung aus TED Talk, Gesprächen mit Gästen und Musikquiz.
Es gibt Kuchen, es gibt Geschenke, es gibt vor allem 2 Stunden exzellente Unterhaltung: lustig, empörend, aufstachelnd und roh.
Das haben Besucher*innen unserer letzten Show gesagt:
💛 "Ich hab mich zum ersten Mal seit langem endlich wieder unter Nerds gefühlt."
💛 "Es war wirklich richtig toll! Super Dramaturgie, ihr kommt total sympathisch, souverän und lustig rüber. Man denkt die ganze Zeit: Daraus müsste man doch was für ein größere Publikum machen können".
💛 "Es war absolut fantastisch und viel zu kurz. Ich hab auch viele nette Leute getroffen und kennengelernt."
💛 "Rosies Klassik-Ecke lieb ich jedes Mal und Melanies Sass ist einfach unerreicht."
💛 "Wie gut, dass es Leute wie euch gibt, die Leute wie uns zusammenbringen."
Kommt und seid Nerds mit uns:
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In der letzten Ausgabe haben wir euch gebeten, eure liebsten Musiker*innen-Newsletter zu empfehlen – also die Newsletter, mit denen eure Lieblingsbands direkt mit euch in Kontakt treten. – COMMUNITY
Unsere Leserin Jule empfiehlt diese Newsletter von Musiker*innen
Ich mag wirklich sehr gerne den von International Music/Düsseldorf Düsterboys. Am meisten gefällt mir der persönliche Ton von Pedro, als wär man gute Bekannte, der am Ende immer lieb von den anderen zwei, Peter und Joel, Grüße ausrichten lässt.
In eine ähnliche Kerbe schlägt Albrecht Schrader, der seine Gedanken mitteilt, Anekdoten aufschreibt und persönliche Bilder und interessante Youtube-Links teilt.
Ein bisschen internationaler wird's mit dem Newsletter der britischen Band SLAG aus Brighton. Sie zeichnen ganz viel selbst und verschicken ihr SLAG MAG per Mail. Sogar mit Rätseln drinne! Mega Sweet.
Und der Newsletter von Hachiku. In der letzten Ausgabe wurde ein Podcast mitgeschickt, wo die Band gequizzt hat. Es waren teilweise echt schwere Fragen und daher auch viel Nichtwissen. Sehr relatable und funny.
Danke, Jule! Wir haben direkt einige davon abonniert. Hier ist ein cooler Song für dich:
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Hände hoch, wer war noch im Olympia-Wahn? Ich hab so viel geschaut, wie ich konnte, und hab mich vor allem an den Eiskunstlauf-Wettbewerben erfreut. Gleitende Bewegungen in perfekter Harmonie mit der Musik – wie kann man sich nicht dafür begeistern? Das tschechische Paar hat beim Eistanz allerdings auf einen Song gesetzt, den sie teilweise mit KI zusammengeschustert haben. Das verstößt nicht gegen die Regeln, allerdings hat es bei mir einen tiefen Zweifel hinterlassen und an der Euphorie für die gesamte Disziplin gekratzt. Ein unsachlicher Rant. – Rosalie
Eiskunstlauf berührt mich. Es berührt mich, weil ich mir oft denke: "Ja, genauso fühlt sich dieses Lied an". Dass Bewegungen, die ich im Traum nicht vollziehen könnte, die Emotionen in Musik greifbarer machen als so manche Songanalyse, ist ein Mysterium, das ich noch nicht ergründet habe. Die Performances machen dabei sowohl klassische Musik als auch Pop-Banger, Rocksongs oder Schlager für mich erfahrbar. In meiner romantisierten Vorstellung geht den Eistänzer*innen der auserkorene Titel in Mark und Bein über und sie hören ihre Kür-Stücke immer wieder und überall mit Ausdruck und Passion. Auch nach wochenlangem Training können sie sich noch in die musikalischen Wendungen und Harmonien werfen oder Schwung aus einem anschwellenden Chorus ziehen. Natürlich geht es hier auch um eine sportliche Leistung, doch die Musik hält alles zusammen. Würde es um Effizienz gehen, könnten die Athlet*innen ja auch einfach die Sprünge nacheinander abrufen und auf diesen gefühlvollen, theatralen Überbau verzichten. Gefühl, Ausdruck und Musikalität: darum geht es hier. Das mag ein sehr naives Bild sein, denn mir sind auch hier schaurige Fälle von Drill und Doping bekannt, aber ausdrucksstarke Küren schaffen es eben, dieses naive Bild immer wieder herzustellen und die reine Faszination auszulösen.
Leider hat mir ein Duo diese Illusion kräftig vermiest, denn das tschechische Paar, Kateřina Mrázková und Daniel Mrázek, hat ihr Programm zu einem KI-Song zusammengestellt. Im ersten Teil hören wir einen Titel, der klar mit dem Chorus von Bon Jovis "Raise Your Hands" gepromptet wurde. Ein Grund dafür sollen einerseits die Musiklizenzen sein, denn mit diesem Thema hatten bei den Olympischen Spielen mehrere Läufer*innen zu kämpfen. Die Freigabe für die Verwendung von der Minions-Filmmusik bekam Spanier Tomás Guarino zum Beispiel erst eine Woche vor Olympia von Universal. Um diese Probleme zu umgehen, haben die Tschech*innen auf eine KI-Version gesetzt, die absurderweise das diesjährige von Olympia vorgegebene Thema "The Music, Dance Styles and Feeling of the 1990s" erfüllen sollte.
Ein anderer Grund ist auch, dass es mittels KI natürlich möglich ist, Beats, Harmonien und Dynamiken genau auf den Verlauf der Kür abzustimmen. Das Fraunhofer IDMT hat dafür sogar im Dezember 2025 ein eigenes Projekt unter der Leitung von Amir Latifi Bidarouni initiiert. In einer Pressemeldung heißt es: "Amir Latifi Bidarouni und sein Team entwickelten ein KI-basiertes System, das Eiskunstlauf-Videos analysiert, Bewegungen der Athletinnen und Athleten erkennt, klassifiziert und diese in strukturierte Musikvorgaben übersetzt. Darauf basierend werden urheberrechtsfreie Soundtracks generiert, die perfekt zu den Bewegungen und dem Timing passen." Ich verstehe, dass die Sportwelt abgebrüht ist, aber diese Entwicklung klaut dieser Disziplin doch ihre grundlegende emotionale Essenz. Es zeigt eine Respektlosigkeit der Kunst gegenüber, und das von Menschen, die ja gewissermaßen selbst Künstler*innen sind. Viele Olympioniken können selbst oft nicht von ihrer Passion leben, gehen über Limits hinaus, verausgaben sich und erbitten sich Achtung vor ihrer körperlichen Leistung. Andere künstlerische Arbeit dann so wenig wertzuschätzen macht mich ehrlich fassungslos. Denn für mich bedeutet das, dass ihnen die Musik egal ist, dass sie bei der Musik nichts empfinden und sie ihr Programm rein effizient nach Showelementen zusammenstellen. Sollte es hier einen kreativen Prozess gegeben haben, kann ich ihn nicht ernst nehmen. Denn die Musik wird hier zum reinen Zweck degradiert. Es ist ein Vehikel, um von einer Hebefigur zum nächsten Sprung zu navigieren, der emotionale Ausdruck verkommt für mich zu einer Maske. Denn: Wie soll KI-Musik wirklich gefühlt werden?
In einem kleinen Videoeinspieler, auf der Website der Winterolympiade 2026 wird jede Sportart erklärt. Die Einführungen der Eiskunstdisziplinen beginnen mit den Worten: "Breathtaking jumps, mesmerizing spins – we're not just athletes, we're also artists." Der Einzug von KI-Musik in die olympische Disziplin lässt dieses Selbstbild stark bröckeln.
Aber vielleicht sollte mir das nochmal eine Person erklären, die tiefer in der Materie steht und den Sport in- und auswendig kennt … Wir sprechen uns später.
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PS: Wie wichtig der Einklang zwischen Kür, Expression und Musik ist, zeigen die Sieger*innen, allen voran Alysa Liu und erst recht die spektakuläre Gala am Ende der Spiele, wo die Läufer*innen nochmal freier und individueller performen.
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Lange haben wir nicht mehr gerätselt. Das ist ja kein Zustand! Also holt die Lupe raus: im folgenden Nonsensdialog verstecken sich fünf Bands beziehungsweise Artists. Sie können innerhalb eines Wortes oder über mehrere fortlaufende Wörter versteckt sein. Wer findet sie? – Melanie
Karla: Ohne Zitronenabrieb schmeckt das Gericht nicht. Da brauch ich doch gar nicht anfangen zu kochen!
Maja: Ich bestell Pizza. Hi, Dennis!
Dennis: Sorry, bin zu spät. Mein Hund kam nicht aus dem Bett. Er overthinkt bei dieser Kälte stundenlang das Aufstehen. Aber ich hab Olli Schulz mit Ski gesehen.
Maja: Auf Ski meinst du wohl.
Dennis: Nee, er hat sie über die Schulter getragen.
Karla: Immer noch besser, als wenn er seine Zeit mit Podcasting verbringt.
Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir 1x2 Tickets für unsere Show. Schickt uns eine Mail mit den fünf Bands/Artists und eurem Namen für die Gästeliste. Wir losen am 10. März aus.
Die Auflösung gibt's in der nächsten Ausgabe.
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Wo spielt man heute noch Konzerte als kleine Band, wenn die Orte immer knapper und der Ticketabsatz im Vorverkauf immer geringer werden? Bevor Daniel Benyamin und Simone White heute gemeinsam auf Tour aufbrechen, haben sie sich diese Frage auch gestellt. Frustriert von etablierten Venues haben sie Termine gebucht, die vor allem abseits von bekannten Konzertsälen liegen. Die Hoffnung: keine Konzertabsagen, ein engagiertes Publikum und ein Aufbau von unten. – Melanie
Gunzenhausen, Perleberg und Adorf sind keine Tourstopps, die auf den ersten Blick Glamour versprechen. Die meisten wissen wahrscheinlich nicht mal, wo diese Städte liegen. Genau deswegen ist der Hunger nach Livemusik dort aber oft umso größer. Und weil kleine Konzerte besser sind als abgesagte Konzerte, spielen Simone White und Daniel Benyamin jetzt mal eine andere Art von Tour. Daniel erzählt, warum.
Was habt ihr euch dabei gedacht? Daniel Benyamin: Wir haben generell diese Sache mit dem Label [Ghost Palace Records] laufen, wo wir in verschiedenen Städten einmal im Monat Konzerte mit wechselnden Artists in unüblichen Venues organisieren. Aktuell in Wiesbaden, Erfurt, Berlin. Ab nächstem Herbst werden das noch mehr. Der Plan ist, wenn das sechs, sieben, acht Städte werden, dass wir dann auch Künstler von sonstwo einfliegen können, und die auf eine kleine Tour durch diese Städte schicken. Daraus ist der Gedanke entstanden, eine komplette Tour so aufzuziehen.
Man kennt das ja: Man geht auf Tour, paar Konzerte laufen gut, paar nicht. Und dann gibt es Läden – zum Beispiel das Täubchenthal in Leipzig – die eine Woche vorher absagen, weil nicht genug Tickets verkauft wurden. Wir hatten das Glück, dass unser Drummer aus Leipzig kommt, der hat schnell eine Ersatzlocation in einem besetzten Haus organisiert. Und dann waren da 150 Leute. Bei kleinen Acts kauft halt niemand Vorverkauf und diese Venues verstehen diese Szene überhaupt nicht: Dass man da schnell mal an der Abendkasse 'nen Zehner abdrückt.
Da haben wir gemerkt: Es macht Sinn, sich umzuhören nach Leuten, die Bock haben, Konzerte zu organisieren. Mein Vergleich ist immer so'n bisschen: Wie so'n Sportverein. Eine macht Fahrgemeinschaft, einer macht Training. Das ist ehrenamtlich, so muss es im kleinen Rahmen bei Konzerten auch sein. Und es ist auch so. Es gibt genügend Leute, die sagen: "Schade, dass ihr nicht in Wiesbaden spielt, wir hätten einen Laden für euch." Charlie, die das dort macht, will daran nichts verdienen, sie freut sich, wenn ihr Laden Publicity bekommt. Und wir kriegen 100% vom Eintritt. Auf Tour gehe ich jetzt mit Simone. Ihr ist aufgefallen, dass das in den USA mittlerweile auch so läuft. Sie war noch schockierter, weil sie zehn Jahre aus der Szene raus war und jetzt wieder anfangen wollte. Früher war sie in Dimensionen unterwegs, die ich mir gar nicht vorstellen kann. Sie war sehr bekannt, immer ausverkaufte Konzerte. Und plötzlich passiert ihr genau dasselbe.
Dann haben wir die Idee geschmiedet: Drei Wochen nur in solchen Venues. Wir haben ein paar Profivenues dabei, denen haben wir aber gesagt: "Es wird nicht abgesagt." Das ist Teil des Deals. Und wenn dann niemand kommt, ist es halt schlecht gelaufen, das ist für uns blöd und für die, aber so ist es halt. Mit ‘nem guten Konzert holt man das wieder rein.
Die Venues sagen die Konzerte ja aber auch nicht aus Spaß ab. Der wirtschaftliche Druck ist einfach enorm gewachsen. Man versteht, warum sie absagen. Wir verstehen das alle. Was ich nicht verstehe ist, dass die mit Absagen wirtschaften. Das ist ein bürokratisches Problem. Früher war das ja auch so, da hattest du auch Konzerte, wo nur zehn Leute kamen oder welche, die bis in die letzte Ecke ausverkauft waren und das gepuffert haben. Kann sein, dass die Lage schlimmer geworden ist, das versteh ich auch, aber ein Club ist doch immer dran interessiert, was aufzubauen. Zu sagen: "Ja gut, beim ersten Mal kommen halt nur 60, aber das Konzert war gut, dann kommen nächstes Mal 120." So denken die nicht mehr. Das würde ich den Promotern und Promoterinnen schon vorwerfen. Sie könnten ja am Anfang sagen "Wir buchen euch nicht", die haben ja die Wahl. Die Leute bleiben ja dann auch weg, wenn sie wissen, dass kleine Konzerte im Zweifelsfall eh abgesagt werden. Dann warten sie mit dem Ticketkauf erstmal, ob es wirklich stattfindet.
Was dich stört ist also nicht, dass die Venues keine kleinen Sachen buchen, sondern, dass sie buchen und dann absagen. "Wir buchen erstmal, wir können ja immer noch absagen." Genau. Ich glaub, das ist mittlerweile die Mentalität. Einfach mal so an die Wand klatschen. Was hängen bleibt, da verdienen wir mit und was nicht hängen bleibt… Das ist halt total unsolidarisch. Eine Band hat nicht nur ein ausgefallenes Konzert, man muss zum Beispiel gucken: Wo bleib ich dann. Dann muss ich ein neues Hotel buchen. Sagen wir mal, ich geh drei Wochen auf Tour, da rechne ich mit 3.000 Kilometern Fahrt. Dann rechne ich mit Fahrkosten von 150 Euro pro Gig. Wenn die Hälfte der Gigs wegfällt, hab ich am Ende 'ne Tour gespielt, wo ich einfach nur die Fahrtkosten reingeholt hab. Bei manchen Touren bin ich froh gewesen, dass ich auf Null rausgekommen bin. Das kann ja nicht sein und das liegt auch daran.
Nach welchen Kriterien habt ihr eure Venues ausgesucht. Sind die auf euch zugekommen, kanntet ihr die, habt ihr nach abgefahrenen Orten gesucht? Das auch. Es waren auch so Städte, die sich bei uns gemeldet haben, die man überhaupt nicht auf'm Schirm hat, wie Bad Neustadt an der Saale. Da ist ein alter Drummer von mir hingezogen. Der macht dort Konzerte, und die Leute müssen das Zeug nicht mal kennen, es kommen 80-90 Leute, weil sonst nichts ist und sie Bock auf Livemusik haben. Das ist dann zwar relativ klein, aber die sind alle voll dabei.
Viele rufen an oder schreiben und fragen: "Warum spielt ihr nicht hier?" Und dann sagen wir: "Weil du nichts organisierst." Das ist ein großes Erstaunen. Es ist ganz einfach, ein Konzert zu organisieren. Du brauchst letzten Endes eine Steckdose und ein paar Freunde, die kommen und ihre Freunde mitbringen. So hat's in den 90ern auch funktioniert. Da gab's die Jugendzentren, wo man das einfach machen konnte. Die haben die Infrastruktur gegeben. Jetzt sind es Hauskonzerte, Cafés, Läden – das find ich total interessant. Das ist ja eigentlich was Kommerzielles, so ein Laden, aber die haben auch verstanden, dass sie mit so einem Angebot noch mal andere Leute erreichen.
Das wird interessant, wir probieren das jetzt mal aus. Du kannst überhaupt nicht rechnen, was am Ende dabei rumkommt. Wir erwarten beide nix, aber wenn das gut läuft, ist das die Zukunft – für kleine Acts, für große sieht's natürlich anders aus.
Da sollten wir nach der Tour einen Check In machen. Sehr gerne.Besucht Daniel und Simone auf Tour. Die Chance, dass sie in eurer Nähe vorbeikommen, ist größer denn je.
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COMMUNITY AUFGABE Was haltet ihr von dieser Idee? Glaubt ihr, dass das die Zukunft für kleine Acts sein kann? Veranstaltet ihr mit eurer Steckdose Konzerte im hintersten Dorf? Oder seid ihr Booker*innen und seht die Sache ganz anders?
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Das war's für dieses Mal. Melanie war letzte Woche bei Konzerten von Max Raabe und Romano und irgendwie ist das das Gleiche (merkwürdige ältere Männer in sehr speziellen Nischen). Rosie findet, dass auch Roland Kaiser in den Mix passt. Der ist zwar viel weniger merkwürdig und anders alt, aber hört ihr nicht auch jeden dieser Künstler einen Song des anderen covern?Und andere Frage: Habt ihr schon unsere neue Steady Seite gesehen?
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Die nächste Ausgabe ZWISCHEN ZWEI UND VIER erscheint am 11. März.
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